Bamberg News
Bambergs Blues- & Jazzfestival – veranstaltet vom Stadtmarketing Bamberg e.V. – bietet auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätiges Programm, das in der heutigen Pressekonferenz in der Bamberger Villa Geyerswörth eindrucksvoll vorgestellt wurde. Mit dabei z.B. Weltstars wie The Animals, Miller Anderson und viele weitere internationale Stars. Das renommierte Musikfestival findet heuer vom 31. Juli bis 9. August 2026 statt.
Angeführt von den British-Invasion-Ikonen The Animals und Woodstock-Veteran Miller Anderson, präsentiert das Festival über 60 internationale und nationale Acts auf den Bühnen der UNESCO-Welterbestadt. Mit Künstlern aus den USA, UK, Spanien, Norwegen, Kroatien und weiteren Nationen verspricht die 19. Ausgabe eine beeindruckende Demonstration von Blues, Jazz und Soul auf höchstem Niveau – und das bei freiem Eintritt an allen zehn Tagen.
Klaus Stieringer, Geschäftsführer Stadtmarketing Bamberg:
„Bamberg wird erneut zur europäischen Hauptstadt des Blues und Jazz. Mit Legenden wie The Animals, deren ‚House of the Rising Sun‘ Generationen prägte, und Miller Anderson, der Woodstock-Geist auf unsere Bühnen bringt, schlagen wir eine Brücke von den Wurzeln bis zur Zukunft der Live-Musik. Dass wir dieses Kaliber an internationalen und preisgekrönten Künstlern bei freiem Eintritt präsentieren können, ist ein einzigartiges kulturelles Bekenntnis und eine Einladung an die Welt, die Magie unserer Stadt zu erleben.“
Nachfolgend einige Headliner, die ihren Auftritt für dieses Jahr bereits bestätigt haben:
The Animals (UK) – British-Invasion-Legenden
„The House of the Rising Sun“ machte sie weltberühmt – und bis heute stehen The Animals für den rauen, elektrischen Sound der 60er. Die Band wurde 1994 in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen und zusätzlich mit der Aufnahme in die GRAMMY Hall of Fame geadelt. Mit Klassikern wie „We Gotta Get Out of This Place“, „Don’t Let Me Be Misunderstood“ oder „It’s My Life“ liefern sie ein Set voller Musikgeschichte – getragen von originalem Animals-Drummer John Steel und einer Liveshow, die beweist, warum diese Songs Generationen verbinden.
Henrik Freischlader (GER) – Deutschlands Blues-Aushängeschild
Henrik Freischlader zählt zu den prägenden Bluesgitarristen Europas: Auszeichnungen sprechen eine klare Sprache: Bei den German Blues Awards gewann er u. a. „Gitarre“ (2014) sowie den Tonträger-Preis für „Openness“ und bereits 2013 für „House in the Woods“. International wurde er zudem für die British Blues Awards (International-Kategorie) nominiert. Druckvoller Ton, großer Groove, viel Raum für Improvisation. Als Support stand er u. a. für Joe Bonamassa, B.B. King und Gary Moore auf großen Bühnen. Live ist das sein Markenzeichen: spannend aufgebaut, dynamisch, immer mit dieser Mischung aus Virtuosität und Gefühl.
Miller Anderson Band (UK) – Woodstock-Veteran und Rock-Ikone
Miller Anderson schrieb Livegeschichte: 1969 stand er mit der legendären Keef Hartley Band beim Woodstock Festival auf der Bühne. Als Gitarrist und Sänger prägte er britischen Bluesrock über Jahrzehnte und arbeitete auch mit Größen wie T. Rex. Die internationalen Medien loben vor allem seine songdienliche, aber sehr präsente Leadgitarre und der groovende, bluesbasierte Bandsound, etwa in Rezensionen zu „Bluesheart & Chameleon“ und den aufwendig neu aufgelegten frühen Alben. Seine Band verbindet klassischen Blues mit Rockenergie – erdig, direkt und mit der Autorität eines Musikers, der wirklich alles erlebt hat.
Will Wilde (UK) – „Hendrix der Mundharmonika“
Will Wilde bringt die Bluesharp an ihre Grenzen: laut, schnell, virtuos – und trotzdem immer musikalisch. 2025 gewann er bei den HRH Awards den Titel „Lord of the Blues“ und stand im selben Jahr bei den UK Blues Awards als Finalist in der Kategorie „Blues Instrumentalist of the Year“. Sein Album Blues Is Still Alive schaffte es bis auf Platz 5 der offiziellen UK Jazz & Blues Album Charts und führte die IBBA-„Most Played Album“-Chart an. Ruf-Records-Gründer Thomas Ruf nannte ihn den „Hendrix of the Harmonica“. Wer Bluesrock liebt, bekommt hier ein Konzert voller Energie, Soli und Gänsehaut-Momente.
Vanja Sky (HRV) – Kroatiens Blues-Export mit Ruf-Records-Power
Vanja Sky gilt als eine der spannendsten jungen Stimmen im europäischen Bluesrock. Mit Ruf Records und der Blues Caravan Tour 2018 wurde sie international bekannt, seither spielt sie sich mit Slide-Gitarre, starker Stimme und Bandpower durch Europas Festivals. Ihr Album „Woman Named Trouble“ wurde vom ROCKS Magazin zu den besten Veröffentlichungen 2020 gezählt. Blues Magazine (NL) nennt sie „the real deal“, Get Ready to ROCK lobt die fearless youthful energy und den songorientierten Zugriff, Blues Blast Magazine betont ihr blues-rockiges „Guitar-Monster“-Moment. Ihr Sound sitzt irgendwo zwischen Texas-Blues und Rock ’n’ Roll – publikumsnah, dynamisch und gemacht für große Open-Air-Abende.
Katie Henry (USA) – Soulful Blues aus New Jersey
Katie Henry verbindet Blues, Soul und Americana zu einem modernen, kraftvollen Sound – mit markanter Stimme und viel Bühnenpräsenz. Ihr Debüt „High Road“ war bei den Blues Blast Music Awards für „New Artist Debut Album“ nominiert. 2019 gewann sie außerdem in der New Jersey Musikpresse bei den Makin Waves Awards den Titel „Best Female Artist“. Ihr Ruf ist längst international: Das Ruf Records Album „On My Way“ erreichte Platz 6 der Billboard Top Blues Albums und landete bei Blues Rock Review in den „Top 20 Albums of 2022“. Live steht sie für große Emotion, starke Songs und diesen authentischen „American vibe“, der jedes Festivalprogramm adelt.
Jimmy Reiter Band & Horns (GER) – Ausgezeichneter R&B-Blues mit Horns
Jimmy Reiter gehört zur ersten Liga des europäischen Blues: 2024 erhielt er den German Blues Award als bester Gitarrist. Er gewann als beste Band den German Blues Award 2017 sowie den Blues in Germany Award (2015 „Best Contemporary Artist“). Dazu kommen gleich zweimal der Preis der deutschen Schallplattenkritik (für High Priest Of Nothing und später für Live). Mit Horns wächst seine ohnehin groovende Mischung aus Blues und Rhythm & Blues zu einer echten Festival-Show: tight, tanzbar, hochmusikalisch.
Zed Mitchell (GER) – Bluesrock-Gitarrist mit großer Stimme
Zed Mitchell steht für virtuosen Bluesrock, starke Songs und eine Bühnenpräsenz, die sofort zieht. Als Komponist und Songwriter blickt er auf über 20 veröffentlichte Alben zurück. Er spielte u. a. neben Santana, Joe Cocker, Deep Purple, Robert Cray und Joe Bonamassa und gastierte bei großen europäischen Festival-Stationen wie dem Montreux Jazz Festival sowie u. a. beim Luxembourg Blues-Express, dem Magdeburg New Orleans Festival und dem International Kieler Blues Festival. Sein Album „Route 69“ landete 2021 auf Platz 4 der Roots-Music-Report-Jahrescharts (Jazzy Blues). Seine Konzerte verbinden Rockenergie mit Bluesfeeling – ideal für alle, die es druckvoll, melodisch und leidenschaftlich mögen.
The See See Riders (GER) – Deutschlands Blues-Challenge-Sieger
The See See Riders aus Bamberg sind in der Blues Szene inzwischen ziemlich „amtlich“: Sie haben die German Blues Challenge 2024 gewonnen und sind Anfang 2025 bis ins Finale der International Blues Challenge in Memphis gekommen, bei der European Blues Challenge 2025 in Split holten sie Platz 3. Auch auf Platte gab’s Rückenwind: „Having Fun With The See See Riders“ (2025) landete in zwei Kategorien auf der Longlist des Preises der Deutschen Schallplattenkritik (Blues sowie Folk/Singer Songwriter) und wurde u.a. im folker und beim Magazin bluesnews ausdrücklich gelobt. Ihre Konzerte sind handgemachter Blues mit Spielfreude, Dynamik und dem Gefühl, dass da gerade etwas richtig Fahrt aufnimmt.
Pristine (NOR) – Norwegischer Bluesrock mit Soulkante
Pristine kommen aus Skandinavien und stehen kraftvollen, melodischen Bluesrock, Hardrock und 70s-Vibe, angeführt von Sängerin und Songwriterin Heidi Solheim. Im internationalen Wettbewerb holten sie Platz 2 bei der European Blues Challenge 2014 und gehörten damit europaweit zur Spitze. Kritiken unterstreichen das Niveau: metal.de vergab für Road Back To Ruin eine starke 9/10 und hebt die Durchschlagskraft des Albums hervor, während Musikreviews.de das Songwriting auf The Lines We Cross als bemerkenswert reif und spannungsreich beschreibt. Druckvolle Gitarren, starke Songs und eine charismatische Stimme machen ihr Konzert zum perfekten Set für Fans von Bluesrock mit internationalem Format.
Elia Bastida (ESP) – Jazz-Geige im Rampenlicht: virtuos, melodisch, mit Swing-Genen und moderner Eleganz.
Èlia Bastida (Barcelona) steht für die Rückkehr der Geige als echtes Jazz-Lead-Instrument. Sie wurde mit 17 sichtbar, als sie 2012 zur Sant Andreu Jazz Band stieß, und hat sich seither als Geigerin, Saxophonistin und Sängerin weiter profiliert. Mit der Sant Andreu Jazz Band gewann Elia den Premi Alícia und holte 2025 beim Wettbewerb Essentially Ellington in New York den 2. Preis; Ihr Trio wurde für den spanischen Förder- und Tour-Zyklus AIEnRUTa-Jazz 2024 ausgewählt, spielte u.a. bei JAZZMADRID und wird regelmäßig in allen großen Festivalprogrammen geführt. Ihre Verankerung in der Swing-Tradition zeigt sich z.B. in Projekten wie einem Grappelli-Tribute. Das ist Jazz mit Glanz, aber ohne Showgehabe.
Weitere Informationen zum vollständigen Programm, den Bühnenstandorten und den genauen Spielzeiten werden in Kürze auf der offiziellen Festival-Website unter www.Sparda-Festival.de veröffentlicht.