Anzeige
Anzeige

Vielfalt verbindet“ – 23. Interkulturelle Wochen in Bamberg starten am 23. September mit „Radeln gegen Rassismus“

Bamberg News
Im Bild v..r.n.l.: Mohamed Hédi Addala (MIB-Vorsitzender), Christine Sünkel (VHS Bamberg Stadt), Stephanie Weiß (Internationales Künstlerhaus Villa Concordia), Schirmherr OB Andreas Starke und Jana Westrop (MIB) vor dem Veranstaltungsplakat.

Der Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg (MIB) veranstaltet vom 23. September bis 9. November die 23. Interkulturellen Wochen. Die Veranstaltung unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ soll helfen, ein friedliches Miteinander von Einheimischen und Migranten zu fördern und Vorurteile abzubauen. Verschiedene Bamberger Institutionen und Vereine tragen mit zahlreichen Veranstaltungen dazu bei. Das Angebot ist bunt gemischt und reicht von Lesungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen, über Diskussionen und Workshops bis zu Sportveranstaltungen oder Festen.

Den Auftakt macht die Aktion „Radeln gegen Rassismus“, die am Samstag, 23. September um 14 Uhr am Gabelmann startet. Alle Fahrradfans sind eingeladen auf einer ca. 7 km langen Strecke durch Bamberg interessante Stationen zum Thema „Demokratie und Partizipation“ abzufahren.

Weitere Highlights sind eine Fotoausstellung von Wassilis Aswestopoulos in der Volkhochschule Bamberg Stadt, welche die Geschichte von Flüchtlingen erzählt, gemeinsames Kochen von indischer, marokkanischer oder nepalesischer Küche, Konzerte und Bandcontests oder eine Führung zum Thema „Jüdisches in Bamberg“ im Historischen Museum. Auch das Künstlerhaus Villa Concordia ist vertreten. Die Besucher können sich im November dort auf das Schamrock-Festival Spezial freuen, bei dem internationale Dichterinnen auftreten.

Alle Veranstaltungen finden sich im Programmheft der Interkulturellen Wochen, welches im Rathaus, der VHS, im Künstlerhaus, den Sparkassen Bamberg oder auch Online erhältlich ist (www.mib.stadt.bamberg.de).

Im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung des Programms betonte Schirmherr Oberbürgermeister Andreas Starke: „Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Offenheit und Toleranz sind großartige gesellschaftliche Errungenschaften. Diese Errungenschaften sind keine Selbstverständlichkeiten.“ Er verstehe, dass es Menschen gibt, die aktuell von der Heterogenität der Welt verunsichert sind. Doch möchte er mit den Interkulturellen Wochen Orientierungshilfen geben. „Die gesellschaftlichen Werte, die in unserem Grundgesetz verankert sind, schaffen eine Verbindung zwischen uns allen.“

Auch Mohamed Hédi Addala als Organisator der Veranstaltung äußerte ein wichtiges Anliegen: Da die Bundestagwahlen kurz bevorstehen, möchte er die Bürger motivieren, wählen zu gehen. Der Vorsitzende des Migranten- und Integrationsbeirats hob hervor, dass das Wählen die Demokratie stärke und warnte zugleich vor „Kräften, die mit rassistischen und menschenverachtenden Ideologien ein friedliches Zusammenleben in unserem Land unmöglich machen wollen“. Addala freut sich, dass die Interkulturellen Wochen sehr beliebt sind und die Beteiligung immer hoch sei. „Es ist schön, wenn Deutsche und Ausländer zusammenkommen, um miteinander zu reden und zu feiern.“ (PM)

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
wpDiscuz
Zurück zum Seitenanfang