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Bamberg zehn Tage lang Hauptstadt des Blues und Jazz: Rund 150.000 Besucher feierten friedliches Musikfest

Bamberg News
The Animals am 8. August auf dem Maxplatz - Foto: Stadtmarketing Bamberg

Zehn Tage Musik, mehr als 60 Live-Konzerte, internationale Stars und rund 150.000 Besucherinnen und Besucher: Das Stadtmarketing Bamberg zieht als Veranstalter eine außerordentlich positive Bilanz des 19. Internationalen Sparda-Bank Blues- & Jazzfestivals. Vom 31. Juli bis 9. August hatte sich die gesamte Region Bamberg einmal mehr in eine große Bühne für Blues, Jazz und verwandte Musikstile verwandelt. Auf der Böhmerwiese, auf dem Maxplatz und bei zahlreichen zusätzlichen Konzerten in Stadt und Landkreis erlebten die Gäste ein Festival, das in seiner Größe, Qualität und besonderen Atmosphäre weit über die Region hinausstrahlt.

Zu den herausragenden musikalischen Höhepunkten gehörten in diesem Jahr die Auftritte der britischen Rock- und Blueslegenden The Animals, des Woodstock-Veteranen Miller Anderson und des deutschen Ausnahmegitarristen Henrik Freischlader. Auch Künstlerinnen und Künstler wie Vanja Sky, Pristine, Blues Company, Muddy What?, die Latvian Blues Band, Jimmy Reiter Band & Horns, Zed Mitchell, Stephanie Lottermoser und viele weitere sorgten für ein hochklassiges internationales Programm. Das offizielle Festivalprogramm umfasste mehr als 60 Konzerte und Veranstaltungen.

Friedlich, entspannt und voller Lebensfreude

Besonders erfreulich ist für die Veranstalter der ausgesprochen friedliche Verlauf des Festivals. Trotz der enormen Besucherzahlen gab es keine nennenswerten Zwischenfälle. Zehntausende Menschen unterschiedlichster Generationen, Herkunft und musikalischer Vorlieben feierten gemeinsam, entspannt und friedlich in der Bamberger Innenstadt und in der Region. Auch das Wetter spielte mit. Bei sommerlich warmen Temperaturen blieben Gewitter und schwere Unwetter während des Festivals aus. Damit bot Bamberg über zehn Tage hinweg die Kulisse für ein außergewöhnliches Open-Air-Erlebnis.

Klaus Stieringer, Festivalgründer, Festivalleiter und Geschäftsführer des Stadtmarketings Bamberg, zieht ein entsprechend positives Fazit:
„Was wir in diesen zehn Tagen erleben durften, macht mich unglaublich dankbar. Rund 150.000 Menschen haben gemeinsam Musik gehört, getanzt, gelacht und gefeiert. Und das friedlich, respektvoll und mit einer Atmosphäre, die man nicht organisieren oder verordnen kann. Sie entsteht, wenn Menschen sich wohlfühlen und Musik sie miteinander verbindet.“ Für Stieringer ist der Erfolg weit mehr als eine beeindruckende Besucherzahl: „Bamberg war in diesen Tagen die Hauptstadt des Blues und Jazz. Wenn internationale Künstler auf unserer Bühne stehen, wenn Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus wegen dieser Musik nach Bamberg kommen und wenn sich eine ganze Stadt auf dieses Festival einlässt, dann ist das aktive Kultur- und Standortpolitik. Wir zeigen damit, dass eine Stadt unserer Größe kulturell international wahrgenommen werden kann.“

Ein Festival als Botschafter für Bamberg

Das Sparda-Bank Blues- & Jazzfestival hat sich seit seiner Gründung zu einem der bedeutendsten Musikereignisse der Region entwickelt. Das Festival verbindet internationale Künstler mit regionalen und jungen Talenten und ermöglicht den kostenfreien Zugang zu hochklassiger Livemusik. Mit seinem Konzept hat Bamberg seine Position als Heimat eines der größten Blues- und Jazzfestivals Deutschlands und als Standort des größten eintrittsfreien Open-Air-Blues- und Jazzfestivals seiner Art weiter gefestigt. Schon in den vergangenen Jahren hatte das Festival regelmäßig Besucherzahlen um 150.000 erreicht und sich damit weit über Bayern hinaus etabliert. Dabei reicht die Wirkung weit über die Musik hinaus. Hotels, Gastronomie, Handel und Tourismus profitieren von Gästen, die Bamberg teilweise mehrere Tage besuchen. Gleichzeitig entstehen Bilder einer lebendigen und weltoffenen Stadt, die weit über die Region hinausgetragen werden. „Kultur ist längst ein wichtiger Standortfaktor“, betont Stieringer. „Menschen entscheiden sich auch aufgrund der Lebensqualität, der Atmosphäre und der kulturellen Angebote dafür, eine Stadt zu besuchen, in ihr zu leben oder zu arbeiten. Ein Festival dieser Größenordnung ist deshalb nicht nur eine Kulturveranstaltung. Es ist ein Botschafter für Bamberg.“

Dank an Partner, Helfer und Unterstützer

Ein Festival dieser Größenordnung sei nur durch das Zusammenspiel vieler Beteiligter möglich. Das Stadtmarketing Bamberg bedankt sich deshalb ausdrücklich bei der Sparda-Bank als Hauptpartner, bei allen weiteren Sponsoren und Unterstützern, bei Stadt und Landkreis Bamberg, den beteiligten Kommunen, Sicherheits- und Rettungskräften, Technikern, Gastronomen, Dienstleistern, Künstlern und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. „Hinter zehn Tagen Festival stehen Monate intensiver Arbeit und viele Menschen, die häufig gar nicht auf der Bühne oder im Rampenlicht stehen“, so Stieringer. „Ihnen gilt mein ganz persönlicher Dank. Ebenso den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld und natürlich unserem Publikum. Ohne diese Menschen gäbe es diesen besonderen Bamberger Festivalgeist nicht.“

Nach dem Festival ist vor dem Jubiläum

Lange Zeit zum Ausruhen bleibt den Organisatoren nicht. Denn 2027 steht eine ganz besondere Ausgabe bevor: Das Sparda-Bank Blues- & Jazzfestival feiert seine 20. Auflage.
Die Vorbereitungen dafür beginnen unmittelbar nach dem Ende des diesjährigen Festivals. „Zwanzig Festivals sind für uns ein unglaublicher Meilenstein“, sagt Klaus Stieringer. „Wenn ich daran denke, wie wir angefangen haben und was daraus entstanden ist, erfüllt mich das mit großer Freude und auch ein bisschen Stolz. Jetzt wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern dafür sorgen, dass der 20. Geburtstag etwas ganz Besonderes wird.“ Und eines steht für den Festivalgründer nach zehn intensiven Tagen bereits fest: „Der Blues zieht weiter. Die Begegnungen und Erinnerungen bleiben. Und 2027 kommt er zurück nach Bamberg.“ PM

Miller Anderson Band am 7.8. auf dem Maxplatz- Foto: FN
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