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Stadtwerke Bamberg informieren: Das Sassendorfer Windrad dreht sich wieder

Aktuelles
Foto: Stadtwerke Bamberg

Das älteste Windrad im Landkreis Bamberg produziert seit Mitte Dezember wieder Ökostrom für über 350 Haushalte. Die Stadtwerke Bamberg haben das 1998 errichtete Windrad in Sassendorf von der Betreibergenossenschaft mit 169 Gesellschaftern rund um Windpionier Roland Ebitsch übernommen. Dazu haben sie ein Sanierungskonzept erarbeitet, das den Fortbestand für die kommenden Jahre sichern soll. Nach ersten Reparaturen ist eine umfassende Sanierung der Anlage für das windarme Frühjahr geplant. Mit dem Weiterbetrieb des Windrads in Sassendorf bauen die Stadtwerke Bamberg ihre Erzeugungskapazitäten in eigenen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen auf knapp
10 Millionen Kilowattstunden pro Jahr aus.
Mehr dazu: stw-b.de/ee

7,65 Millionen Euro vom Bund für das zukunftsweisende Wärmekonzept auf Lagarde

18 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Bamberg, um das Bamberger Konversionsgelände Lagarde zu einem der energieeffizientesten Quartiere Deutschlands zu machen. Wegen seines zukunftsweisenden Konzepts wird das Projekt mit 7,65 Millionen Euro vom Bund gefördert. Mehr als 70 Prozent der Wärme für die Bestands- und die Neubauten soll vor Ort aus erneuerbaren Energien gewonnen werden, überschüssige Energie wird gespeichert. Hierfür wird sämtliche Gebäude- und Anlagentechnik miteinander vernetzt. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut IEE, dem Nürnberger Ingenieurbüro BUILD.ING Consultants und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg entwickelt. Es sieht vor, dass die Stromproduktion mittels Photovoltaik und die Wärmegewinnung aus der Erde, dem Abwasser und der Abwärme der ansässigen Gewerbeunternehmen miteinander gekoppelt und über ein Wärmenetz der „vierten Generation“ verteilt werden. Weil Sonnenstrom und Erdwärme unabhängig von Marktschwankungen, Börsenund CO2-Preisen sind, können die Stadtwerke den Bewohnern einen günstigen Einstiegspreis für die Wärme mit der Aussicht auf eine geringe Preissteigerung garantieren. Derzeit werden die ersten Erdkollektoren errichtet. Im Frühjahr startet der Bau der Energiezentrale – das Herzstück der Energieversorgung. Inbetriebnahme ist im Herbst 2022.
Mehr Infos: stw-b.de/lagarde

 

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