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Proppevoller Landgasthof Heerlein: „United Beat Band“ rockt den Vatertag!

Aktuelles
Foto: Thomas Pregl

Bollerwagen, Bier und Brotzeit – für fränkische Männer (und solche, die es noch werden wollen) sind diese drei großen Bs einmal im Jahr Pflicht. Am Vatertag, auch Männertag oder Herrentag genannt, zieht es die vermeintliche Krönung der Schöpfung hinaus in die freie Natur – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mal in der Kutsche. Wer nicht unbedingt frauenlos unter Seinesgleichen bleiben will, der steuert schon seit Jahren an Christi Himmelfahrt den Landgasthof Heerlein in Wildensorg an – denn dort wird jedes Jahr mit der „United Beat Band“ die Auferstehung des Rocks zelebriert.

In diesem Jahr feierte die traditionsreiche Gruppe in dem Bamberger Vorort ihr 20jähriges Auftrittsjubiläum. Mit der „United Beat Band“ leitete auch Wirt Helmut Heerlein die inzwischen fest etablierten Open-Air-Konzerte in seinem idyllischen Biergarten ein, die sich meist über zwei, drei Monate hinstrecken und das „Who is Who?“ der Bamberger Musikszene anlocken.

Fester und unverzichtbarer Bestandteil ist dabei die „United Beat Band“, die sich sich im Februar 1985 anlässlich einer Benefizveranstaltung für „Pro Familia“ im „Fischerhof“ aus unterschiedlichen Musikern gründete, um wenigstens ein abendfüllendes Programm hinzubekommen. Aus der „Eintagsfliege“ wurde einer der bekanntesten und besten Coverbands in Bamberg und Umgebung, Unter dem Motto „Meet the Beat“ bringen die Musiker die großen Rock- und Beatsongs der wilden 60er und 70er Jahre authentisch zum Besten.

Und so war es auch in diesem Jahr. Wer nicht rechtzeitig einen Platz reserviert hatte, musste sich sich irgendwo dazuquetschen, um die großen Hits von Santana, Jimi Hendrix, Beatles, Eric Clapton, Golden Earing oder Pink Floyd bei dem einen oder anderen kühlen Bier zu genießen. Und es gab auch jede Menge „jüngere“ Musik auf die Mütze – auch Stücke von Dire Straits, Mike & The Mechanics und Brian Adams gingen in die Beine und Ohren der über 300 Vatertags-Fans, von denen einige, wenn auch etwas grau im Haar, vor der Bühne abrockten.

Thomas Pregl

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