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Vom Wickeltisch in den Vorlesungssaal: Familienministerin zeichnet Universität Bamberg erneut als familiengerechte Hochschule aus

Bamberg News
„Zertifikatsübergabe“: Die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (l.) und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH (r.), übergaben das Zertifikat zum Audit „familiengerechte hochschule“ unter anderem an Maria Steger (2.v.l.). Quelle: berufundfamilie/Thomas Ruddies, Christoph Petras

Studium oder Arbeit mit Kind und Pflege verbinden: Das ermöglicht die Otto-Friedrich-Universität, die zum fünften Mal in Folge das Zertifikat zum Audit „familiengerechte hochschule“ bekommt. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey übergab das Zertifikat am 25. Juni 2019 in Berlin an Maria Steger, Leiterin des Eltern-Service-Büros der Universität Bamberg. Sie nahm es stellvertretend für Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser entgegen, die ausrichten ließ: „Das Audit motiviert und hilft dabei, die bestehenden Maßnahmen aufrecht zu erhalten und sich konstant neue Ziele zu setzen.“

Seit 2005 darf sich die Universität Bamberg mit dem Gütesiegel schmücken, das alle drei Jahre nach einer Überprüfung, der sogenannten Re-Auditierung, erneuert wird. Seitdem ist beispielsweise die Kindertagesstätte „KinderVilla“ eröffnet worden. Es gibt Wickelmöglichkeiten in allen Universitätsgebäuden. Und die Projektgruppe „Familiengerechte Hochschule“ würdigt gute Abschlussarbeiten studierender Eltern mit dem Fritzi!-Preis. „Neben strukturellen Änderungen haben wir versucht, an der Universität eine familienfreundliche Kultur zu schaffen“, sagt Steger, die zu diesem Thema vor allen Führungskräften der Universität Vorträge gehalten hat. Ihr größter Wunsch ist, dass die familienfreundliche Kultur alle Bereiche der Universität durchdringt.

In den nächsten drei Jahren plant die Projektgruppe „Familiengerechte Hochschule“ eine Kurzzeitbetreuung, wie Steger berichtet: „Die Kurzzeitbetreuung soll Härten abschwächen, die beispielsweise zu Semesterbeginn entstehen, wenn Studierende oder Bedienstete kurzfristig keinen Betreuungsplatz gefunden haben.“ PM

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