Bamberg News Halloween – die Nacht des Grauens fördert auch die Inklusion. In der Bamberger Kulturfabrik KUFA legte DJ Bernd Otto am 31. Schocktober Hits der 80er und 90er Jahre auf – und Menschen mit und ohne Behinderung tanzten und feierten ausgelassen von der ersten Minute an bis zur Geisterstunde in herrlich gruseligen und angsteinflössenden Kostümen und Masken.
Dichter Nebel wabberte über den Tanzboden, Spinnennetze spannten sich gespenstig über die Decke, rote und grüne Laserblitze zuckten durch den vollen Raum, manchmal war höllisches Lachen aus den Boxen zu hören. Genau die richtige Gänsehaut-Atmosphäre für Serienmörder Jasons Voorhees in seiner Eishockey-Maske, Killer Freddy Kruger mit seinem brandnarbigen Gesicht und den Purge-Gewalttäter in seiner LED-Vermummung.
Auf dem Parkett schwang Leatherface seine blutige Kettensäge, stampften, rockten und groovten
Horrorclowns, Skelette, Fledermäuse und Hexen zum perfekten DJ-Sound. Selbst Graf Drakula bat zum Tänzchen – eine gelungene Horrornacht für alle. Die Schere in ihrem Kopf bereitete Vieltänzerin Irene erstaunlicherweise keinen Schädelweh. Statt Alka Seltzer gab es fränkischen, feinherbigen Secco. Und ein Kompliment an das gesamte Orga-Team: „Wirklich ein schaurig-schöner Halloween-Abend!“
Thomas Pregl