Anzeige
Anzeige

„Ich hatte nicht viele Kerben im Colt!“

Bamberg Live

Der erste Kuss auf einer einsamen Bank war von der Qualität, dass die blonde Angebetete am Tag danach mit zwei herausgerissenen Seiten der „Bravo“ erschien. „Wie küsse ich richtig?“, fragte die Aufklärungsbibel meiner Pubertät. Solche Erinnerungsfetzen tauchen auf, wenn man(n) mit Bestsellerautor Jan Weiler über sein neuestes Buch „Das Pubertier“ spricht, aus dem er am 8. April im „Hübscher Buch & Medienhaus“ vorlesen wird.

Millionen von Wissenschaftlern, Sexualpäpsten und Therapeuten haben sich am Thema „Pubertät“ abgearbeitet. Vergebens. Die Pubertät mit all ihren Kollateralschäden ließ und lässt sich nicht verhindern. Weiler, dessen  Debütroman „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft wurde, wagt sich mit gewaltigem Wortwitz, schmunzelnder Beobachtungsgabe und einer großartigen Schreibe an die Zeit, wenn „die Kinder in rasender Geschwindigkeit von fröhlichen, nett anzuschauenden Mädchen und Jungen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren“ mutieren.

Ja, die Pubertät will gut Weiler haben. Doch bei diesem Kalauer wird sich beim früheren Werbetexter und Chefredakteur des SZ-Magazins wohl zurecht der journalistische Magen umdrehen…

Das ganze Interview gibt’s in der FN-April-Ausgabe zu lesen!

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
wpDiscuz
Zurück zum Seitenanfang