Entdeckungen, die auf der Straße liegen – Der Bamberger Fotograf Manfred Koch zeigt außergewöhnliche Aufnahmen von Pariser Zebrastreifen

Geschrieben am 28. Jan, 2010 von Fränkische Nacht in Bamberg Live, Kulturtipps, Magazin

Sie gilt als Stadt der Liebe. Ihre Sehenswürdigkeiten, Straßen und Plätze sind weltbekannt – Louvre, Triumphbogen, Eifelturm, Champs-Élysées und Notre Dame. Doch wenn der Bamberger Fotograf Manfred Koch mit seiner Kamera durch Paris geht, dann interessiert ihn vor allem eines: der Boden. Seit fünf Jahren fotografiert Koch Zebrastreifen in Paris. Die meisten davon im Künstlerviertel Montmartre. Im Gegensatz zum deutschen Zebrastreifen, der sein Dasein meist in akkuratem, vorschriftsmäßigem Zustand mit breiten weißen Linien in Längsrichtung als simples Verkehrszeichen fristet, verfügt das französische Pendant über seinen ganz eigenen Charme. Die Zebrastreifen, die Manfred Koch fotografiert, weisen deutliche Gebrauchsspuren auf. Tausende Schuhe und Autoreifen haben ihnen ein eigenes Gesicht gegeben. Ihre Bruchstücke und Linien erinnern an grimmige Fratzen, an Frauenköpfe, geometrische Formen, Comic-Figuren und Fantasiegestalten. Die schönsten seiner Pariser Zebrastreifen-Entdeckungen zeigt Manfred Koch ab Montag, 8. Februar, unter dem Titel „Übergangenes Paris“ in einer Foto-Ausstellung im Bistumshaus St. Otto am Heinrichsdamm 32. Die FN unterhielt sich mit dem 55-Jährigen über seine außergewöhnliche Leidenschaft und machte sich auf eine Entdeckungsreise in die Welt französischer Zebrastreifen…


Den ganzen Artikel gibt’s in der FN-Februar-Ausgabe zu lesen.


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